Was für ein legendärer Pokerabend
Zunächst fing der Abend bitter an. Arne musste ganz kurzfristig krankheitsbedingt absagen.
Zum Glück stand etwas Großes an: die feierliche Einweihung des aufgemotzten Pokerraums. Ein neuer Tisch thronte im Zentrum. Er ist groß, präsent und einfach mächtig. Er bot jedem Spieler seinen klaren Platz, inklusive integrierter Getränkehalter und sauber eingelassener Chiphalter.
Daneben wartete der ebenfalls aufgerüstete Kühlschrank:
Größer als zuvor mit stimmungsvoller Beleuchtung im Inneren und bis oben hin bestückt.
Eine neue dimmbare Lampe, Weinregal und Deko rundeten das Bild ab. Weg vom kellerabendfeeling hin zu einem professionellen poker room.
Zunächst begann das Spiel seine eigenen Regeln zu schreiben. Patrick räumte alles ab und Oli war nur am Verlieren. Thomas beschwerte sich die ganze Zeit, dass er keine guten Karten bekam. Später konnte er mit hervorragenden Karten auch nichts anfangen. Ja, es liegt immer an den Karten.
Relativ schnell ging es für Oli um alles oder nichts. Tatsächlich gewann er im all-in-duell gegen Patrick. Von da an war er nicht mehr aufzuhalten. Danke Patrick, dass du ihn mental und mir deinen Chips aufgebaut hast.
So war es vermutlich auch Schicksal, dass Patrick der einzige Spieler war, der an diesem Abend Olli zum Schluss noch Paroli bieten konnte. Das perfekte Spiel für Olli konnte noch verhindert werden. 2 x gewonnen und einmal 2ter Platz. Thomas und meine Wenigkeit waren leider nur Statisten an dem Abend.
Am nächsten Tag stellte Mona folgende Frage
„was gibt es von den anderen zu berichten?“
Wie sollte ich ihr klären, dass folgende Themen besprochen wurden:
- warum sehen diese Snackbällchen aus wie kleine Hintern (Patrick)
- was ist schlimmer, ?igger oder ?urensohn (Thomas)
- warum darf man nicht mehr Zigeunersoße sagen.
Hieraus resultierte folgende Begrifflichkeit, die an diesem Abend von allen sehr oft zitiert wurde:
?uren-?igger-Gulasch.
Ergänzt wurde diese Begrifflichkeit mit folgenden Worten:
?uren-?igger-Gulasch, gekocht von Zigeuner Rumäninnen.
Ein weiterer Aufreger an diesem Abend, waren die verächtlichen Argumente von Patrick uns gegenüber (Thomas und meine Wenigkeit). Ja, wir mussten ein paar mal öfter aufs Klo aaaaber wir hatten auch einige Drinks mehr intus. Das und nur das ist die einzig legitime Begründung.
Auch ein interessantes Thema war, dass Hurentaxi auf Zypern. In diesem Taxi saßen Thomas, Chrissi, der Taxifahrer und eine Prostituierte. Auf meine Frage, was dann noch passiert ist, gab Thomas lediglich an
„ich war mit Chrissi unterwegs“.
Es wurde viel gelacht und getrunken. Zu viel. Bis kurz vor 3 Uhr wurde gespielt und dieser Umstand sollte sich für mich am nächsten Tag rächen. Der Samstag war ein durch und durch gebrauchter und langer Tag.
Oli gab am Samstag an, dass die snackbällchen (Arschbällchen)Wirkung zeigten und er heftige Flatulenzen des Todes hatte. Ich hatte euch gewarnt.
So kann es weitergehen. Freue mich auf den nächsten Pokerabend ♠️♣️♥️♦️
Flatulenzen des Todes 😄
?uren-?igger-Gulasch, gekocht von Zigeuner Rumäninnen => ich brech wieder weg 😀